Aktuelle Recherchen (November 2025) nach Kantonen im Vergleich zu Blick
Dass die Recherche nach nicht verjährten (jetzige Gesetzeslage) Cold Cases derart zeitintensiv und schwierig ist, hätte ich mir zu Beginn meines Projektes nicht gedacht. Tatsache ist, dass kaum eine Kantonspolizei, auch nicht die Staatsanwaltschaften oder die Bundespolizei diese Fälle gezielt auf ihren Plattformen führen.
Daher ist es sehr schwierig, die Fälle überhaupt aufzuspüren. Ich habe nun eine vergleichende Zusammenstellung der Fälle erstellt. Dabei gilt es zu beachten, dass Fälle, bei denen zwar Anklage erhoben wurde, trotzdem bis zum Abschluss des Verfahrens, also einer endgültigen - heisst rechtskräftigen - Verurteilung gewartet werden muss und diese demnach noch immer als Cold Cases geführt werden müssen, da die Unschuldsvermutung gilt (z. Bsp. Dreifachmord Zürich-Seefeld und Laupen). Wird ein verurteilter Täter aber in einem weiteren Verfahren freigesprochen, werden vermeintlich gelöste Fälle wieder zu Cold Cases. Falls kein anderer Täter innert der Verjährungsfrist ermittelt werden kann (1985, „Kühltruhenfall“, Christine Z.†, Ehemann 1993 freigesprochen, bis heute nicht gelöst), muss der Fall als verjährter Cold Case geführt werden. Wer also Unstimmigkeiten oder fehlende Fälle in der Aufstellung ausmacht, darf mich gerne über das Hinweisformular informieren.
Es stellt sich generell die Frage, ob ungelöste Vermisstenfälle gezählt wurden bzw. zumindest jene, bei denen ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden kann.
Anbei die tabellarische Darstellung nach Kantonen
* bedeutet: nach Blickrecherche (März 2025)
** bedeutet: nach coca-schweiz.ch-Recherche (November 2025)
Kanton Aargau
AG-1, AG-2: Die Fälle sind auf CoCa aufgeführt.
Weitere Fälle sind mir bisher nicht bekannt.
Kanton Bern
BE-1: In der Presse wurde dieser Fall als "Utzi-Mord" bekannt. Ein 22-jähriger Mann wurde dabei mehrfach durch Schüsse getroffen und getötet. Im Juni 2019 kommt es erneut zu Zeugenaufrufen, da der Fall wieder aufgenommen wurde. Im Jahr 2022 konnte Anklage erhoben werden. 2023 kam es zu einer Verurteilung zu einer Haftstraffe von 18 Jahren und 3 Monaten.
Ob dieser Fall zum Zeitpunkt der Blick-Anfrage bzw. meiner Recherche noch nicht rechtskräftig war, kann ich anhand der bisherigen Informationen noch nicht beurteilen. Daher verbleibt der Fall vorerst noch bei den Cold Cases (Unschuldsvermutung).
BE-2: Für den Doppelmord von Laupen war der gleiche Täter verantwortlich, der auch die Psychotherapeutin Ana Maria M. (†56) in Zürich Seefeld ermordete (15. Dezember 2010). Das Verfahren gilt noch nicht als abgeschlossen, daher gilt auch hier weiterhin die Unschuldsvermutung. Daher wurde dieser Fall bei der Blick-Recherche bzw. meiner Recherche auch einbezogen und gemeldet.
Ich habe bisher keine weiteren Anhaltspunkte zu offenen Fällen gefunden.
Kanton Basel-Stadt
BS-1, BS-2: Fraglich ist vorerst, ob BS den Fall Ana Paula Arruda (31†, 2006) ebenso führt wie BL, da sie in der Stadt Basel wohnhaft war und der Ort, wo sie getötet wurde, nicht bekannt ist. Der Allschwilerwald (BL) ist möglicherweise nur der Ablageort. Allerdings ist eher fraglich, ob sie bereits auf dem Gebiet von BS ermordet wurde. Auf alle Fälle konnte ich bisher (Stand Nov. 2025) keinen weiteren Cold Case aus dem Kanton BS ausfindig machen.
Kanton Basel-Landschaft
BL-1: Zum Zeitpunkt der Nachfrage von Blick, war bezüglich des "Joggeli-Parkplatz-Mord" auf dem Gemeindegebiet von Muttenz nur die Anklage bekannt. Vor kurzem (Oktober 2025) wurde der Täter wegen Mordes verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Daher muss dieser Fall unter Berücksichtigung der Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung bei den Cold Cases verbleiben, die Verjährung ist unterbrochen und der Fall bleibt einbezogen und zählt zu den gemeldeten Fällen.
BL-2: Ana Paula Arruda (31†, 2006). Hier ist der Fall sicher richtig zugeordnet, wenn man streng nach der Regel geht, dass jener Kanton für die Ermittlungen zuständig ist, in welchem der Fundort der Leiche liegt.
BL-3 bis BL-5: Bisher keine Anhaltspunkte zu den fehlenden Fällen gefunden.
Kanton Fribourg
FR: Willy Spitznagel (†65), vermisst seit dem 21. August 1999. Am 9. Oktober 1999 oberhalb Gros-Mont gefunden, erschossen (Schrotladung in den Rücken); Täter*in bis heute unbekannt. Der Fall wird in Übersichten zu Romandie-Cold-Cases als ungeklärt geführt.
GE-2: Der Zeitung Blick wurden zwei Fälle gemeldet, bisher habe ich diesen zweiten Fall nicht gefunden.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Genf
GE-1: Ein Ägyptischer Diplomat (†42) wurde im November 1994 in seinem Wohnhaus im Keller mit sechs Schüssen getötet. Im Januar 2018 konnte ein Verdächtiger verhaftet werden, der aber wieder freigelassen werden musste. Das Verfahren wurde bis 2009 ausgesetzt. Eine islamistische Gruppe, benannt nach „Jamaa of International Justice“, übernahm die Verantwortung für die Ermordung des Diplomaten. Dank technischem Fortschritt bei der DNA-Analyse, konnte eine solche mutmasslich einem in Frankreich lebenden Autoverkäufer zugeordnet werden. Dieser trat offenbar schon bei verschiedenen Diebstahldelikten in Erscheinung. Genaueres ist aber nicht bekannt, eine Anklage muss bis im November 2025 erhoben werden, damit die Verjährung sistiert wird. Damit verbleibt dieser Fall bis zur endgültigen - heisst rechtskräftigen - Verurteilung bei den Cold Cases.
GE-2: „Mord an der Route des Jeunes“. Über diesen Fall konnte ich bisher nur eine einzige Mitteilung finden. Nicht über die Tat selbst, sondern eine Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Genf vom 17. März 20214. Es soll eine Rekonstruktion des Tatgeschehens am Tatort stattfinden. Journalisten, die der Rekonstruktion beiwohnen möchten, wurden gebeten, an einem kurzen Briefing vor der Rekonstruktion teilzunehmen. Am 27. Juni 2001 wurde in Mann in seinem Auto erschossen, während er an der Ampel wartete. Ob es sich dabei um einen Einzeltäter oder zumindest um zwei Täter handelt, konnte bisher nicht zweifelsfrei ermittelt werden.
GE-3: Eventuell Magalie Part (†29) – auf französisches Terrain, lebte aber in Grand-Saxonex. Ein schreckliches Verbrechen. Der Täter versuchte offenbar, das Opfer zu verbrennen, was nur teilweise gelang. Der Fall hat einen sehr starken Bezug zur Schweiz: Das Opfer rauchte Zigaretten einer marokkanischen Marke, die nur in der Schweiz verkauft wird. Im September 2018 tötete sich der Ex-Mann der jungen Frau offenbar selbst, nachdem er und sein Vater verhaftet wurden. Inwiefern dem Vater etwas vorgeworfen werden kann, bzw. ob er verurteilt wurde, ist nicht bekannt. Da der Hauptverdächtige nicht mehr lebt, kann der Fall nicht abgeschlossen werden und bleibt ein Cold Case bis zur Verjährung, falls kein anderer Täter gerichtsfest angeklagt werden kann.
GE-4: "L’Inconnue de l’Arve". Dabei geht es vordergründig um die Identifikation einer aus der Arve geborgenen toten Frau. Ob es ein vermuteter Mordfall ist, habe ich nirgends gefunden. Klar ist nur, dass dieser Fall auf Listen der Cold Cases von Genf auftaucht. Die tote Frau konnte bis heute nicht identifiziert werden. Daher möchte ich diesen Fall auf CoCa-Schweiz noch vorstellen.
GE-5: Zu diesem Fall habe ich bisher keine Hinweise gefunden.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Glarus
GL-1: Der einzige gemeldete Fall. Dieser ist auf CoCa-Schweiz behandelt.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Graubünden
GR-1: Fund der Leiche von Ermek Spatayev (39†) am 29.10.2003 in der Landquart, Medienmitteilung und Zeugenaufruf der Kapo GR am 31.10.2003.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Luzern
LU-1: Am 31. August 2005 wird Gertrud K. (81†) in ihrer Wohnung mit einem Universalmesser/Teppichmesser schwer verletzt. Sie verblutet an den Schnittverletzungen; die Polizei spricht explizit von einem Gewaltverbrechen. Am 1. September 2005 wird sie tot aufgefunden.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Nidwalden
NW-1: Der einzige gemeldete Fall. Dieser ist auf CoCa-Schweiz behandelt.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Schwyz
SZ-1: Der einzige gemeldete Fall. Dieser ist auf CoCa-Schweiz behandelt.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Thurgau
TG-1: Im Jahr 2022 wurden zwei Männer im Alter von 59- und 63-Jahren festgenommen. Im März 2024 wurde der 63-jährige Mann wegen Mordes verurteilt, dem 59-jährigen Mann konnte die Beteiligung an der Tat nicht nachgewiesen werden und er wurde freigesprochen. Das Urteil des Bezirksgerichts Frauenfeld ist noch nicht rechtskräftig. Daher muss dieser Fall unter Berücksichtigung der Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung bei den Cold Cases verbleiben. Die Verjährung ist unterbrochen tritt aber im Jahr 2027 ein, falls bis dahin kein anderer für die Tat verantwortlich gemacht werden kann bzw. der Verurteilte doch noch freigesprochen würde. Daher wurde dieser Fall wohl auch einbezogen und gemeldet.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Tessin
TI-1: Max Benz (?†). Er wurde im Laden erschossen; Der Ex-Geschäftspartner wurde verhaftet, in Mangel an Beweisen freigelassen. Der Fall wurde 2007 archiviert (ungelöst). Beide gehörten zur Unterwelt und betrieben gemeinsam ein Bordell in Kanton Aargau. Das Motiv sah man wohl in einer Auseinandersetzung, bei der es um finanzielle Belange ging.
TI-2: Irene Schlums, Orselina (62†) – Lehrerin, tot im Residence, Tür von innen geschlossen, Spurenlage unklar; Fall als „non risolto“ archiviert (zwischen Suizid- und Tötungsthese)
TI-3: Casimiro Pilloud, (81†), aus dem Kanton Freiburg stammend, der seinen Lebensabend zurückgezogen in einer einfachen Hütte bei Iragna TI verbringt. Anfang Mai 2011 wird er morgens beim Versorgen seiner Kaninchen von zwei Unbekannten überfallen, gefesselt und brutal misshandelt. Er erleidet schwere Verletzungen und stirbt einige Tage später im Spital
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Uri
UR-1: Der Fall wurde unter den Gesichtspunkten eines Cold Cases nicht von der Kapo Uri an Blick gemeldet. Dies ist auch richtig. Im Jahr 2007 wurden in der "Taverne-Bar" in Erstfeld zwei Gäste tödlich niedergestochen, ein weiterer Gast wurde schwer und der Barbesitzer beim Herausdrängen des Täters erheblich verletzt. Die Identität des Täters konnte festgestellt werden. Ein illegal eingereister algerischer Asylbewerber mit dem Namen Ali Sebti, der mit interntionnalem Haftbefehl gesucht wird, aber bis heute nicht aufgespürt werden konnte. Daher konnte das Verfahren bis heute nicht abgeschlossen werden. Ich führe diesen Fall bei mir aus diesen Grund - im weiteren Sinn für mich ein Cold Case. Immerhin geht es darum, den Täter aufzuspüren.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Waadt
VD-1: Am 27. Oktober 2010 wird in Montagny-près-Yverdon (in der Nähe der Zughaltestelle „La Brinaz“ auf der Linie Yverdon-Sainte-Criss) hinter einem Schuppen und unter Paletten die nackte Leiche eines polnischen Gastarbeiters gefunden. Die in Polen ausgestrahlten Aufrufe haben es einer Frau ermöglicht, ihren Mann zu erkennen. Der Bericht über die formelle Identifikation wurde am 19.11.2010 veröffentlicht. Trotzdem bekam dieser Opfer offenbar nie einen Namen, was ich etwas befremdlich finde. Der Grund könnte auch sein, dass zum Schutz der Familie darauf verzichtet wurde. So wurde dieses Opfer immer nur der "Pole" genannt. Die Umstände des Todes, der durch eine Stichwaffe verursacht wurde, bleiben mysteriös.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Kanton Zürich
ZH-1: Im Fall des gewaltsamen Todes von Rabbiner Abraham Grünbaum (70) (ז״ל) in Zürich ist bis heute der Mörder unbekannt. Den Fall habe ich ausführlich auf CoCa-Schweiz vorgestellt.
ZH-2: Das Tötungsdelikt an Michi R. (17†) in der Nacht vom 20. März 2010, gegenüber dem damaligen «Club Q» ist bis heute nicht geklärt. Den Fall habe ich ausführlich auf CoCa-Schweiz vorgestellt.
ZH-3: Das Tötungsdelikt an Ana Maria M. (56†) vom 10. Dezember 2010 in ihrer Praxis in Zürich-Seefeld-Quartier (Wildbachstrasse 66) blieb lange ein Cold Case. Dieser Fall hängt mit dem Doppelmord in Laupen zusammen. Die neue DNA-Gesetzgebung vom März 2023 führte am 29. Januar 2024 zu einer Verhaftung und einer Anklage am 11. Juni 2025. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Da die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt, muss der Fall bis dahin als Cold Case geführt werden, zumal der Täter nicht geständig ist. So werden wir wohl auch nie etwas über die Motive der Taten erfahren. Den Fall stelle ich daher auf CoCa-Schweiz nicht vor.
ZH-4: Ursula Flügel (53†), wurde seit dem 29. September 2005 vermisst. Am Morgen des 4. Oktober 2005 finden Arbeiter ihre Leiche mit eingeschlagenem Schädel in einem Jungwald bei der Deponie Oberwinterthur, ein „Steinwurf“ von der Mülldeponie entfernt. Der Fall wird 2005 in Aktenzeichen XY… ungelöst vorgestellt; trotz Fahndung gibt es bis heute keinen Täter. Status: Kapo Zürich führt die Akte weiter offen, der Mord ist ungelöst.
ZH-5: Angela Alexandra Yanez Iza „Celina“ (20†), vermisst seit 29.07.2007, Sihlquai. Die Leiche wurde bisher nicht gefunden. Mutmasslich aus diesem Grund wurde dieser Fall von der Kapo Zürich nicht an die Zeitung Blick als Cold Case gemeldet. Allerdings wird dieser Fall als Vermisstenfall mit starkem Tötungsverdacht geführt.
Fazit Kanton ZH: Aufgrund meiner Recherchen ist es nicht richtig, dass nur ein offener Fall gemeldet wurde. Dies steht aber unter einem gewissen Vorbehalt, weil ich die Fälle noch nicht näher geprüft habe. Dass aufgeführte Fälle aber irgendwo also "gelöst" publiziert wurden, konnte ich in meinen Recherchen bisher nicht finden.
Ich habe bisher auch keine Anhaltspunkte zu weiteren offenen Fällen gefunden.
Schweiz - nicht aufgeführte Kantone
Alle Kantone, die nicht aufgeführt sind, haben keine Fälle gemeldet bzw. eine allfällige Unstimmigkeit wird beim entsprechenden Kanton behandelt.
Möglicherweise werde ich hier in der Zukunft ungelöste Fälle im Ausland behandeln, bei denen schweizerische Staatsbürger Opfer eines bisher ungelösten Verbrechens wurden.
Fazit
Von den an Blick für den Bericht vom März 2025 von den Polizeicorps gemeldeten ca. 33 Fällen, konnte ich mit grossem Aufwand bisher nur 16 nachvollziehen. Das ist noch nicht einmal ganz die Hälfte. Es bleibt also viel Recherchearbeit, um die restlichen Fälle noch zu finden. Dazu gehören auch Fälle, die ich zusätzlich gefunden habe und aus irgendeinem Grund nicht an Blick gemeldet wurden. Wenn ihr also Fälle kennt, die nicht aufgeführt sind, bitte ich darum mich zu informieren! Eine möglichst vollständige Aufstellung aller Fälle ist das Ziel dieser Website. Helft mir dabei, dieses Ziel zu erreichen. Danke!
Hinweise geben
Wenn Sie Informationen zu nicht aufgeführten Fällen haben, nutzen Sie bitte das Hinweisformular
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